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EMSCULPT: jetzt machen & auf Muskeln statt Fett im Frühling freuen!

Interview mit Prof. Dr. Frank-Werner Peter zu EMSCULPT

Mann und Frau beim Sport - EMSCULPT Behandlung für straffen Körper
Foto von Andrea Piacquadio via Pexels

Jetzt ist die Zeit, um an den Frühling zu denken! Denn schon bald werden wir uns aus unseren dicken Pullovern schälen und da fällt der Blick auf den eigenen Körper beim einen oder anderen etwas kritischer aus.

Aber es gibt Rat und Abhilfe, um schön und entspannt zum Summer-Body zu gelangen.

Professor Frank Werner Peter von der Klinik am Wittenbergplatz in Berlin klärt über die aktuellen Entwicklungen und Methoden in der Beautyindustrie auf.

Portrait Plastischer Chirurg Prof. Dr. Frank-Werner Peter, Klinik am Wittenbergplatz, Berlin

Interview mit Prof. Dr. Frank-Werner Peter von der Klinik am Wittenbergplatz

Herr Professor Peter, welche Trends gibt es in der Gesundheitsindustrie und im speziellen in Ihrem Feld, der Schönheitschirurgie, die gegen die unliebsamen Speckröllchen helfen können?

Prof. Peter: In der Schönheitsindustrie wird alle sechs Monate das Rad vermeintlich neu erfunden. Allerdings spricht nach sechs weiteren Monaten keiner mehr davon. Natürlich beobachte ich diese Trends, beteilige mich für gewöhnlich jedoch nicht an solchen Wettrennen.

Die meisten sind Luftschlösser, welche mit Versprechungen locken, die sie letztlich nicht einhalten.

Grundsätzlich gilt: Wer abnehmen möchte, muss mehr Kalorien verbrennen, als er dem Körper zuführt. Das ist simple Mathematik. Und wo der Körper an Grenzen stieß, musste bisher operativ eingegriffen werden.

Ich habe in meiner Berufserfahrung nur mit einer nicht invasiven Methode Erfolge feststellen können und dies ist Emsculpt.

Hier wird mit Hilfe eines Magnetfelds eine Muskelgruppe so intensiv stimuliert, was vergleichsweise 20.000 Sit Ups entspricht. Das ist mit einer normalen Trainingseinheit unmöglich zu erreichen.


Das klingt interessant, wie konkret funktioniert diese Methode?

Prof. Peter: Bei Emsculpt ist alles anders! Das Verfahren ist eine Weltneuheit! Es arbeitet mit einem sehr starken Magnetfeld, wie bei einem Kernspintomograf und darf nur von Ärzten angeboten werden. Es stimuliert die Muskeln supramaximal, d.h. stärker, als man willentlich dazu in der Lage ist. Die Energie dafür stammt aus dem umgebenden Fett.

Das bedeutet konkret: Emsculpt baut Muskeln auf und das Fett schwindet parallel. Und wer jetzt denkt, er würde nach der Therapie den Muskelkater seines Lebens haben, den kann ich beruhigen.

Man merkt während der Behandlung ein leichtes Kribbeln und ist anschließend direkt einsatzfähig und der Muskelkater ist minimal.

Und wie hebt sich Emsculpt von anderen Methoden ab, wie z.B. Körperformung durch Reizstromgeräte, besser bekannt als EMS?

Prof. Peter: Emsculpt ist bis zu 40 Mal effektiver als EMS und arbeitet, wie bereits erwähnt, mit einem Magnetfeld und nicht mit Strom.

Es gibt keinerlei Nebenwirkungen und es kann folglich weder zu Verbrennungen oder gar zur Narbenbildung führen. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist, dass Emsculpt bis zu neun Zentimeter in den Körper eindringt und damit auch die Fettdepots selbst erreicht.

Das heißt die Methode ist ungefährlicher und erzielt schnellere und bessere Ergebnisse?

Prof. Peter: Emsculpt ist das mit WEITEM ABSTAND effektivste Verfahren, das es auf dem Markt gibt. Die Magnetfeldtechnik ist absolut ungefährlich, wenn der Körper gesund ist. Menschen mit einem Herzschrittmachen können wir natürlich nicht behandeln.

durchtrainierter Männeroberkörper, EMSCULPT-Behandlung für Männer, Muskeln aufbauen

Was kann Emsculpt theoretisch erreichen und gibt es Grenzen? Nennen Sie uns die harten Zahlen.

Prof. Peter: Man erreicht mit einem Behandlungszyklus, d.h. vier Anwendungen in zwei Wochen, eine Zunahme der Muskulatur an der behandelten Stelle um circa 20 Prozent und gleichzeitig eine Abnahme der Fettschicht um ebenfalls knapp 20 Prozent.

Solange der Körper gesund ist, haben wir keine Altersbeschränkung. Emsculpt hilft insbesondere an unliebsamen Stellen wie dem Bauch, dem Gesäß, den Armen oder den Waden und holt den letzten Schliff heraus. Es ist aber natürlich auch kein Allheilmittel. Wir müssen realistisch sein und empfehlen die Behandlung daher nicht bei adipösen Menschen.

Das schafft das Gerät nicht. Und etwas Geduld muss man ebenfalls mitbringen, das Endresultat sieht man nach rund acht Wochen.


Und jetzt Hand aufs Herz, Emsculpt ist noch eine relativ junge Methode, wie sind bisher Ihre persönlichen Erfahrungswerte?

Prof. Peter: Ich war überrascht, dass das Verfahren tatsächlich funktioniert! Bevor wir uns für das Gerät entschieden haben, probierten wir es selbstverständlich alle aus. Auch habe ich alle verfügbaren Studien – es gibt inzwischen 17 – durchgearbeitet und kann daher mit ruhigem Gewissen sagen:

Es ist absolut seriös und hält was es verspricht.

Frau bei EMSCULPT-Behandlung am Bauch, Klinik am Wittenbergplatz, Berlin


Was nun sicherlich noch brennend interessiert, mit was für Kosten müssen Interessenten rechnen?

Prof. Peter: Das ist ein kleiner Wehrmutstropfen: Die Methode ist vergleichsweise preisintensiv! Für einen Behandlungszyklus, d.h. vier Anwendungen innerhalb von zwei Wochen, erbitten wir rund 1.900 Euro. Allerdings kennt das körperliche Wohlbefinden letztlich dann doch kein „zu teuer“.

Und wenn Emsculpt nicht das passende Verfahren ist, welche Möglichkeiten gibt es sonst noch?

Prof. Peter: Nun, wenn der Interessierte deutlich übergewichtig ist, dann ist die Liposuction die richtige Methode. Bei sehr kleinen Fettpolstern könnte de Fett weg-Spritze funktionieren. Jedoch bewegen wir uns hierbei bereits in Rahmen der invasiven Verfahren, heißt Schmerzen und mitunter auch Narben.


Das Interview ist für einen Artikel in der Siegessäule in 2020 entstanden!