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Der Weg zur Bikinfigur – was kann die Schönheitschirurgie leisten?

die Strandfigur

Der Sommer hat begonnen. Auf den Titeln der Frauenzeitschriften kommt jetzt also die Erlösung. Die „Weg mit den Röllchen“-Diäten haben Saison. Nun: Ich bin kein Marketing.Manager. Daher weiß ich nicht, inwiefern die jahreszeitlich angepasste Fettverbrennung die Auflage befeuert. Feststellen kann ich nur, dass mit der Temperatur und der Zahl der Sonnenstunden die Nachfrage für chirurgische Leistungen zur Figur-Optimierung steigt.

Die Nachfrage nach Fettabsaugung ist saisonabhängig

Die Sehnsucht danach, im Freibad oder am Strand gut auszusehen ist nachvollziehbar. Vielen Menschen gilt ein schön definierter Körper als Ausweis von Gesundheit, Erfolg und Attraktivität. Die letztlich auch sexuelle Ausstrahlung einer tollen Bikinifigur steigert das Selbstbewusstsein. Komplimente hört jeder gerne. Manchmal muss ich Patientinnen aber sagen, dass der liebe Gott Fleiß und Disziplin vor die Strandfigur gesetzt hat – nicht den plastischen Chirurgen. Immer wenn es um die Bikinifigur geht, muss man schauen: Geht’s überhaupt oder nicht? Sind Sie zu dick?  Wenn viel zu viel Fett da ist und das überall, dann ist Fettabsaugung keine Lösung. Dann empfehle ich zwar kein Sommer-Abo für eine Frauenzeitschrift, aber eine Diät und/oder die Betreuung durch einen Ernährungsberater. Wenn man eine Bikinifigur konsequent will, ist Ernährungsumstellung eine gute und gesunde Lösung. Professionell begleitet muss man dabei weder hungern noch etwas entbehren. Mit einem guten Ernährungsberater erreicht man eine dauerhafte Gewichtsabnahme – ohne Jo-Jo-Effekt.

Was kann Plastische Chirurgie leisten?

Wenn sich nach der Gewichtsregulierung hartnäckiges Fett gehalten hat, ist die Fettabsaugung eine gute Lösung. Die eignet sich gut,  die Körpersilhouette zu verbessern. Viele Frauen wünschen sich eine schöne Taille. Man kann durch Fettabsaugung die Taille allerdings nur betonen, wenn überhaupt eine Taille da ist. Es gibt Frauen, die haben einfach keine. Wenn die Natur keine Taille angelegt hat, kann man sie nicht einmeisseln. Nun gut, es gibt da Extreme wie den US-Star Cher. Sie hat sich ja sogar zwei Rippen herausnehmen lassen. Ich halte Aufwand und Risiko eines solchen Eingriffs für unangemessen und würde eine solche Operation nicht vornehmen.

Es gibt auch eine weniger radikale operative Methode. Man kann die Bauchmuskulatur durch das Zusammennähen der Faszien straffen und so eine Taille formen. Das bedeutet zwar eine Narbe am Bauch – und bis die abgeheilt sind, ist der erste Sommer um. Man sollte sich überlegen, ob der Aufwand dafür steht. Eine Fettabsaugung ist dagegen nach drei Monaten vollständig abgeheilt. Die erste sichtbare Verbesserung zeigt sich bereits nach zwei Wochen, wenn Schwellungen und Blutergüsse abgeklungen sind. Dann kann man am Wannsee oder der Isar schon einmal die Sonne genießen.

Mythen in Sachen das Fett weg bekommen: Ultraschall & Kälte

Was es so für Methoden gibt, um eine Bikinifigur zu erreichen, ist immer wieder abstrus. Im TV oder in Boulevardmedien wird Ultraschall als schmerzfreie und unkomplizierte Fett-Weg-Methode angepriesen. Eine Sitzung kostet ein paar hundert Euro. Mein Urteil: Unfug!  Man kann zwar Fettzellen mit Ultraschall zerstören. Aber: Wo sollen sie dann hin? Das Lymphsystem kann die Zelltrümmer nicht in dieser Menge abtransportieren. Die Fettzellen bleiben einfach im Gewebe liegen. Auch ein anderer „Geheim-Tipp“ aus den USA ist gerade angesagt: Kälte gegen Fett. „Cool Sculpting“ heißt das. Hierbei wird die Haut gefasst und das Fettgewebe darunter mit Kälte abgetötet. Aber auch dabei verbleiben die zerstörten Fettzellen klein verteilt im Gewebe liegen.

„Brazilian Butt“ – ein risikoreicher Schönheitstrend

Die Bikinifigur zeigt man/frau in letzter Zeit auch von achtern. Der Po ist in den Fokus gerückt. Stars wie Jennifer Lopez und Kim Kardashian haben den Trend befeuert. In den Medien wird immer wieder gesagt, die Hinterteile der beiden seien nicht gottgegeben. Das weiß ich natürlich nicht. Die Methode kommt, wie der Name sagt, aus Brasilien. Dort gehören Schönheitsoperationen zur Folklore. Beim „Brazilian Butt“ wird der Po mit Implantaten aufgepolstert. Es gibt immer wieder Patientinnen, die das von mir wünschen. Ich lehne das ab. Denn: Man operiert dabei in direkter Nähe zur Anal- und Genitalregion. Sie ist notwendigerweise nie komplett sauber. Das Infektionsrisiko ist deutlich höher als bei anderen Operationen. Ich empfehle dann: Machen Sie Sport! Wer unbedingt einen prallen Po für sein Bikiniglück braucht, dem würde ich zur Fettübertragung mit körpereigenem Fett raten. Auch für homosexuelle Männer spielt diese Körperregion eine große Rolle. Man kann zum Beispiel das bei einer Hüftfett-Absaugung gewonnene Fett sofort in den Po einbringen. Wenn, dann muss man das ohnehin in einem Eingriff vornehmen, weil man das Körperfett nicht lagern kann.

Die Fettübertragung ist eine gute und sichere Methode. Sie empfiehlt sich auch bei altersbedingten Erschlaffungen. Ich wende sie auch bei der Formung der Brust an.

Sinnvolle Schönheits-OP: Reiterhosen verschwinden endgültig

Manche Frauen trauen sich seit langem nicht mehr ins Freibad oder an den Strand, weil sie unter ihrem Fett an den Oberschenkeln leiden. Ich kann das nachvollziehen. Diese sogenannten „Reiterhosen“ entsprechen so gar nicht unseren Vorstellungen von einer schönen Figur. Gegen dieses Problem hilft weder eine Diät noch eine Ernährungsumstellung. Der Körper legt bei manchen Menschen an dieser Stelle Reservefett an. Und auf dieses Depotfett greift der Körper nur in Extremsituationen zurück. Eine echte Hungersnot ist so eine Extremsituation – eine Diät nicht. Durch eine Fettabsaugung kann man dieses Problem dauerhaft lösen. Denn Fettzellen, die man dem Körper einmal „geklaut“ hat, werden nicht neu gebildet.

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