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Rekonstruktion

Die Rekonstruktion, d.h. die Wiederherstellungschirurgie ist ein wesentlicher Teil der Plastischen Chirurgie. Enorme Fortschritte der Medizin in den letzten Jahrzehnten haben es ermöglicht, die Integrität des Körpers weitgehend wiederzustellen und so Funktionseinschränkungen, Funktionsausfälle, Entstellungen und Amputationen zu vermeiden bzw. zu vermindern und Leben zu retten / lebenswert zu machen. Der Aufwand an Forschung war und ist groß. Die Plastische Chirurgie hat mit ihren Rekonstruktionsmethoden wesentlich dazu beigetragen.

Sie kommt in folgenden Situationen zum Tragen:

  1. Nach Unfall / Trauma / Verletzung
  2. Nach Tumor – OP
  3. Nach Verbrennung
  4. Bei angeborenen Fehlbildungen

 

Unfall / Trauma / Verletzung

 

Das Spektrum möglicher Verletzungen ist sehr breit und reicht von der kleinen Fingerkuppenverletzung bis zu schwersten, lebensbedrohlichen Unfällen / Attacken im Beruf, im Verkehr, nach Überfall, im Krieg, zu Hause und beim Sport.

Dementsprechend ist das Spektrum der möglichen Behandlung sehr breit und kann hier nicht besprochen werden. Mehrbändige Lehrbücher beschäftigen sich mit den Methoden und der Therapie.

Bei schweren Verletzungen arbeiten viele Disziplinen der Medizin zusammen, um das Leben eines Menschen zu retten: Unfallchirurgie / Traumatologie, Intensivmedizin, Anästhesie und je nach Notwendigkeit andere medizinische Fachrichtungen. Der Aufenthalt in der Klinik ist lang.

 

Tumor – OP

 

Wenn ein Tumor (eine gutartige Geschwulst oder Krebs) chirurgisch durch eine Operation entfernt wird, bleibt ein Defekt, ein „Loch“ zurück. Falls Muskeln, Nerven, Blutgefäße, Knochen mitreseziert werden müssen, kann die Funktion -zum Teil massiv- eingeschränkt sein.

Dann wird die Wiederherstellungschirurgie als Teil der Plastischen Chirurgie wichtig. Funktionen, die durch die Entfernung verloren sind, werden -aufwendig- rekonstruiert, Defekte -zum Teil aufwendig und mit hoher Expertise- verschlossen.

Lebensqualität, Selbstständigkeit und Würde der Patienten bleiben weitgehend erhalten.

 

Verbrennung

 

Verbrennungen, besonders schwere Verbrennungen, bedürfen sofort der Spezialbehandlung in einem Verbrennungszentrum. In Deutschland gibt es 26 solcher hochspezialisierter Kliniken, die mit maximalem Aufwand Patienten, die schwer verbrannt sind, behandeln. Die Akutbehandlung dauert -viele- Monate. Krank ist ein solcher Mensch allerdings ein Leben lang. Kontrakturen, Funktionseinschränkungen, aufbrechende Narben mit Geschwüren (Ulcera), Entstellungen und bösartige Neubildungen begleiten einen solchen Menschen. Immer wieder ist der Aufenthalt in einer Klinik und eine plastische Operation nötig.

Wir haben uns auf die Wiederherstellung von Verbrennungsfolgen spezialisiert und bieten das ganze Spektrum solcher Eingriffe, besonders im Rahmen unseres charity – Projekts placet: www.placet-berlin.de, an

 

Angeborene Fehlbildungen

 

Angeborene Fehlbildungen können an verschiedensten Teilen des Körpers auftreten: An der weiblichen Brust, am Brustkorb (Thorax), im Gesicht (Ohren, Nase), an den Händen etc.

Man spricht hier nicht von Wiederherstellung / Rekonstruktion, sondern von Herstellung / Konstruktion, denn die fehlgebildeten Körperteile waren nie richtig vorhanden und müssen erst chirurgisch gebildet / geformt / konstruiert / hergestellt werden.

Es bedarf der individuellen Beratung und eines speziellen Therapieplans, der der jeweils besonderen und individuellen Situation gerecht wird und von uns Chirurgen behandelt wird.





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