Lippenkorrektur / Lippen aufspritzen

Übersicht

 

OP-IndikationSchmale Lippen
OP-DauerFiller: Zehn Minuten. OP: Eine Stunde
NarkoseFiller: Betäubungscreme.   OP: Vollnarkose
Stationärer AufenthaltAmbulant
AusfallzeitFiller: Keine.   OP: Wenige Tage
KostenFiller: 400 €.     OP: 2000 €
NachbehandlungKontrollen.  Filler: Keine.    OP: Weiche Kost
SportFiller: Sofort.    OP: Nach wenigen Tagen

 

Einleitung

Zu einem harmonischen Gesicht gehören schöne Lippen. Schön heißt: Voll, geschwungen, attraktiv, sexy. Denn schmale Lippen sehen nicht nur unschön aus, sie vermitteln auch, dass die betreffende Person verkniffen, ernst und humorlos ist. Und das ist sie fast nie. Mit einer Korrektur der Lippen lässt sich dieser -falsche- Eindruck vermeiden und beseitigen.

Ursachen

Die Form der Lippen bringt der Mensch mit, genauso wie die Form der Nase, der Augen und der Ohren. Die Plastische Chirurgie kann mit ihren Methoden der Natur ein wenig nachhelfen …

Wenn die Lippe verletzt war, lässt sie sich chirurgisch so formen, dass sie wieder ansehnlich wird.

Symptome und Verlauf

Auch hier gilt: Von selber geht da gar nichts …

Ziel der Behandlung

Das Ziel ist klar: Schöne ästhetische Lippen, erreicht mit einer Lippenvergrößerung

Ablauf der Behandlung

Es gibt zwei Arten der Korrektur:

  1. Per Filler
  2. Per Operation

Zu 1. Die Korrektur per Filler durch Aufspritzen ist am häufigsten. Als Substanz sollte Hyaluronsäure verwendet werden. Unter den verschiedenen Sorten der Säure ist die weiche, gut verteilbare Form die Richtige. Dauerhafte Substanzen dürfen nicht genommen werden, sie haben zu viele Risiken.

Nachdem die Lippen mit einer -bei uns sehr wirksamen- Betäubungscreme eingecremt wurden, werden sie modelliert. Das Gel wird dort injiziert, wo die Veränderung geplant ist. Auf diese Weise erhält man genau die Form und Größe, die man mit der Lippenunterspritzung erreichen will.

Eine Ausnahme stellt die Lippe dar, bei der das gesamte Lippenrot im Mund, d.h. invertiert ist. Dann landet die Vergrößerung des Lippenrots im Mund, und das soll nicht sein. Hier muss operiert werden und das Lippenrot nach außen verschoben werden.

Zu 2. Eine Operation ist dann sinnvoll, wenn sich, wie oben beschrieben, das gesamte Lippenrot im Mund befindet. Dann muss es in unserer Klinik in Narkose über einen Schnitt zwischen Lippenrot und Lippenweiß herausgeholt werden. Dieses OP-Verfahren ist sehr effektiv, die resultierende Narbe ist, besonders wenn sie übertätowiert wird, so gut wie nicht zu sehen.

Eine besondere Form der Operation ist das bullhorn – lift. Es ist dann sinnvoll, wenn das Oberlippenweiß zu breit ist. Durch einen Schnitt am Übergang zwischen Nase und Oberlippe wird es verkürzt, gleichzeitig wird das Rot der Oberlippe herausgeholt und voller. Auch hier ist die Narbe so gut wie nicht zu sehen.

Wenn die Lippen dauerhaft vergrößert und modelliert werden sollen, kann dies per Operation erreicht werden. Dafür wird ein Streifen aus Haut und Fett aus der Leiste entnommen und die Lippe eingezogen. Das übertragene Gewebe wächst in die Lippen ein, der Effekt hält sehr lange an.

Sollen Verletzungsfolgen korrigiert werden, sind individuelle Lösungen gefragt.

Nachbehandlung

Nach der Lippenformung mit Hyaluronsäure schwillt die Lippe sofort mehr oder weniger an. Ein bis drei Tagen später ist die Schwellung abgebaut. Sie überlagert das endgültige Ergebnis. Deswegen bestellen wir unsere Patienten nach einer Woche wieder ein. Dann sind Feinkorrekturen, die dann möglich sind, dran.

Bei der OP ist weiche Kost für eine Woche nötig. Danach sind Schwellung und Bluterguss abgebaut, die Fäden werden gezogen.

Risiken/Komplikationen

In operativen Fächern gibt es kein Null-Risiko!!! Bei erfahrenen, bei guten Operateuren, der Facharzt sein sollte, ist es klein. Nach Aufspritzen mit Hyaluronsäure gibt es faktisch keine Probleme. Unverträglichkeiten sind die extreme Ausnahme. Nach einer OP gibt es Narben. Wie oben erwähnt: Sie sind so gut wie nicht zu sehen. Asymmetrien sind theoretisch möglich.

Wann ist von der OP abzuraten?

Bei einer Behandlung, egal ob nichtoperativ oder operativ, muss das Areal infektfrei sein. Besteht ein Herpes, ist sowohl bei einen als auch bei der anderen Methode eine Herpes-Prophylaxe nötig.

Kosten/Erstattung durch die Krankenkasse

Die Kosten sind selbst zu tragen.

Weitere Infos

Folgende Autoren haben sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt: G. Botti, A. Aiache





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