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Haartransplantation – Eigenhaarverpflanzung bei Haarausfall

Eigenhaartransplantation bei Alopezie

Übersicht zur Haartransplantation

 

OP-IndikationHaarverlust an Geheimratsecken oder Tonsur (Männer)
Ausdünnung am Vorder- und Oberkopf (Frauen)
Narben der Kopfhaut
Hohe Stirn
Verlust der Augenbrauen
OP-Dauer3 – 7 Stunden
NarkoseÖrtliche Betäubung der Kopfhaut
Stationärer Aufenthaltnein, ambulant
Ausfallzeit1 -2 Wochen je nach Überkämmbarkeit, Möglichkeit einer Kopfbedeckung (Basecap)
KostenJe nach Umfang: 2000 – 8000 €, meist plus MWST.
NachbehandlungKühlung, Spezialshampoo, Haarmedikamente
SportNach 1 – 6 Wochen, je nach Situation und OP-Technik

 

 

Gesundes und vitales Haar ist wichtig für Wohlbefinden und Attraktivität. Dass jeder Mensch täglich einige Haare verliert ist vollkommen normal, denn unsere Kopfhaare unterliegen einem Wachstumskreislauf. Wenn das Haar zu wachsen aufhört, fällt es aus und ein neues Haar wächst nach. Fallen über mehrere Wochen aber täglich zu viele Haare aus oder sind kahle Stellen am Kopf zu erkennen, hat dies nichts mehr mit dem gesunden Erneuerungsprozess zu tun, sondern dann spricht man vom krankhaften Haarausfall.

Die genetische, anlagebedingte Alopezie ist ein fortschreitender Prozess. Er beginnt oft mit schütterem Haar, mit der Zeit werden kahle Stellen sichtbar. Männer sind doppelt so oft betroffen wie Frauen. Für beide Geschlechter kann der erblich- hormonelle Haarverlust jedoch eine Belastung darstellen und die Lebensqualität beeinträchtigen. Jedoch muss man den Haarausfall nicht einfach als schicksalhaft hinnehmen. Es gibt heutzutage Möglichkeiten, die Haarpracht zu erhalten und teils wiederherzustellen. Unser Haarspezialist und Haarchirurg Dr. Andreas Finner kann die Art des Haarausfalls rechtzeitig erkennen und Ihnen dann die passenden Lösungen bieten.

Was hilft gegen Haarausfall?

Findet sich bei der Haardiagnostik ein Mangelzustand oder eine innerliche Ursache für diffusen Haarausfall, können diese zielgerichtet behandelt werden. Durch Nahrungsergänzungsmittel lässt sich teils zusätzlich die Gesundheit und Struktur vorhandener Haare verbessern. Bestimmte Haarpflegeprodukte und Medizinalshampoos können das Erscheinungsbild der Haare bei Spliss oder sprödem Haar oder die Kopfhaut bei Schuppen oder Juckreiz positiv beeinflussen. Kreisrunder oder vernarbender Haarausfall werden vom Hautarzt und Haarexperten Dr. Finner antientzündlich behandelt. Als Medikamente sind verschiedene Wirkstoffe verfügbar, die hormonell-erblich bedingten Haarausfall nachweislich aufhalten. Sie können oft den Haarzustand stabilisieren, solange sie angewandt werden. Für eine langanhaltende deutliche Verbesserung beim fortgeschrittenen, starken androgenetischen Haarausfall besteht zusätzlich die Möglichkeit einer Haarverpflanzung mit Eigenhaar durch den Haarchirurgen.

Haartransplantation – Haarchirurgie für dauerhaftes Kopfhaar

Männer sind besonders deutlich betroffen: Geheimratsecken bilden sich mehr und mehr aus, das Kopfhaar wird im Laufe der Jahre immer lichter, eine Glatze entsteht. Aber auch bei Frauen kann sich eine hohe Stirn oder starke Ausdünnung im Scheitelbereich entwickeln.

Die moderne Mikrochirurgie kann mit einem gezielten lokalen Eingriff, der Follicular- Unit- Eigen- Haartransplantation, die Folgen des Haarausfalls und der Glatzenbildung beheben. Die Transplantation körpereigener Haare bietet einen entscheidenden Vorteil: Lichte und kahle Stellen werden mit dauerhaft lebenden eigenen Haarwurzeln verdichtet und aufgefüllt. Sie werden nicht abgestoßen. Das Ergebnis der Behandlung: Die natürliche, ursprüngliche Behaarung wird nachhaltig rekonstruiert und bleibt dauerhaft erhalten.

Sind schon Lücken und dünne Zonen vorhanden, lassen sie sich so wieder abdecken. Selbst an den Augenbrauen besteht die Möglichkeit, eine Transplantation vorzunehmen. Bei Narben der Kopfhaut fehlen die Haarwurzeln bereits. Eine Haartransplantation in diese Bereiche lässt die kahlen Stellen natürlich und permanent wieder verschwinden. Beim operativen Vorgehen muss dabei der Zustand und die Durchblutung der Kopfhaut beachtet werden.

Bei welchen Erkrankungen kann eine Haarverpflanzung mit Eigenhaar helfen?

  • Erblich-hormoneller Ausfall der Haare bei Mann und Frau
  • Bei Narben der Kopfhaut, zum Beispiel nach Unfällen, Bestrahlungen, Operationen oder Verletzungen (narbiger Haarausfall).
  • Haarverlust der Augenbrauen

Für viele Menschen bedeutet der Verlust der Haare eine erhebliche Beeinträchtigung des Körpergefühls. Schließlich gelten volle Haare als Zeichen von Jugendlichkeit, Vitalität und Gesundheit. Um eine Verbesserung des Wohlbefindens zu erreichen, kann eine Haartransplantation Abhilfe schaffen: Geheimratsecken oder die auch Platte genannte Tonsur werden aufgefüllt und verschwinden wieder. Ist der Haaransatz stark zurückgewichen, ist eine Wiederherstellung am Vorderkopf möglich.

Wie wird eine Haartransplantation mit Eigenhaar gemacht?

Grundsätzlich kommen für die Verpflanzung von Eigenhaar zwei Verfahren, die sich durch die Entnahmetechnik unterscheiden, infrage:

  • Follicular Unit Transplantation – FUT-Technik genannt oder die
  • Follicular Unit Exzision/ Extraktion, kurz FUE-Technik.

Die FUE-Technik

Sollen einzelne Haare direkt punktuell entnommen werden, kommt die FUE-Technik zur Anwendung. Damit die Entnahmepünktchen selbst bei kurzen Haaren nicht auffallen, ist eine nicht zu dichte Entnahme maßgeblich. Dann ist später auch eine Kurzhaarfrisur möglich.

Um die Haarwurzeln besonders schonend zu gewinnen, verwendet Dr. Andreas Finner die neuesten atraumatischen Instrumente. Die Haarfollikel-Grafts werden mit speziellen winzigen Hohlnadeln, sogenannten Micropunches, verletzungsarm aus der Haut gelöst. Das ist dank verschiedener Modi (zum Beispiel Vibration, Rotation oder Oszillation) möglich. Während des Eingriffs bewegt der erfahrene Haarchirurg dieses winzige, hochpräzise Instrument manuell von Hand. So ist es möglich, die Tiefe und die genaue Richtung der Exzision optimal an die Spenderhaare anzupassen. Diese manuelle Feinmotorik und Flexibilität der menschlichen Hand bei der Exzision der Haarwurzeln ist bisher durch keinen Roboter ersetzbar.

Die FUT-Technik

Bei diesem Entnahmeverfahren werden mehrere Tausend natürliche Haarwurzeleinheiten (FU- grafts mit je 1 bis 4 Haare) in einem schmalen Hautstreifen am Hinterkopf entnommen. Trotz der hohen Anzahl von enthaltenen FU werden bei dieser Technik die Haarwurzeln besonders geschont. Aus einem schmalen Hautstreifen werden die sogenannten follicular units (FU) nämlich unter direkter Sicht unter dem Mikroskop vereinzelt. Es verbleibt eine linienförmige Entnahmestelle. Mittels einer feinen trichophytischen Durchwachsnaht wird sie verschlossen und sofort überkämmt. Eine Ausdünnung entsteht nicht. Diese Vorgehensweise macht eine großflächige Rasur am Hinterkopf überflüssig. Dies kommt allen Patienten und Patientinnen sehr gelegen, die die OP unauffällig durchführen möchten und sowieso keine Kurzhaarfrisur planen.

Besteht ein großer Bedarf an Haaren, können beide Techniken sogar miteinander kombiniert werden. Das ermöglicht eine deutlich verbesserte Transplantat-Ausbeute.

Für einen möglichst entspannten und schmerzarmen Ablauf wird die Prozedur unter lokaler Betäubung der Kopfhaut vorgenommen. Üblicherweise dauert sie einige Stunden und wird an einem Behandlungstag durchgeführt.

Vor der Operation führt der Haarchirurg Dr. Andreas Finner Ihnen ein umfassendes Vorgespräch. In der Voruntersuchung werden die Spenderzone am Hinterkopf und das Empfängerareal am Vorder- und Oberkopf genau beurteilt. Gemeinsam legen wir mit Ihnen das Behandlungsareal sowie die Haarlinie fest und zeichnen sie ein. Üblicherweise entnehmen wir die Spenderhaare am Hinterkopf. Dazu wird die Entnahmezone (donor area) im nächsten Schritt schmerzarm örtlich betäubt. Die Transplantate können nun vorsichtig am Hinterkopf entnommen werden. Anschließend erfolgt die schonende und verletzungsarme Aufbereitung der so gewonnenen Haarwurzeln unter 3-D-Mikroskopen.

Bei einer Haartransplantation handelt es sich um einen operativen Eingriff. Daher sollte sie nur von Ärzten durchgeführt werden, die über eine entsprechende Qualifikation verfügen.

Eine nachweisbare Erfahrung mit Haartransplantationen ist für Sie als Patient/in ein wichtiges Kriterium. Damit das gewünschte Ergebnis erzielt werden kann, benötigt der behandelnde Arzt nicht nur eine umfassende Fachkenntnis zum Thema Haarausfall. Er muss außerdem die praktische Erfahrung, die er bereits in regelmäßigen Haartransplantationen selbst sammeln konnte, besitzen.

Dr. Andreas M. Finner

Haarspezialist und Haarchirurg Dr. Andreas M. Finner

Der international erfahrene Facharzt für Dermatologie und Haarexperte Dr. med. Andreas M. Finner leitet die bekannte Trichomed®- Praxis Berlin in unserem Haus am Wittenbergplatz in Berlin. In seiner Haarsprechstunde informiert er Sie über die Möglichkeiten der Haartransplantation in Ihrem Fall.

Seit über 15 Jahren beschäftigt sich Dr. Finner klinisch und wissenschaftlich mit der Trichologie. Diese umfasst Haarmedizin und Haarchirurgie. In diesem Zeitraum hat er mehr als zehntausend Patienten behandelt, davon mehrere tausend mit Haartransplantationen.

Dr. Finner ist Fellow der Fachgesellschaft ISHRS und TOP Focus Arzt 2018, 2019 und 2020 für Haartransplantation.

Als Hautarzt und Spezialist für Haarausfall (Alopezie) und Haartransplantation bietet Dr. Finner eine wissenschaftlich abgesicherte Diagnose und Behandlung auf Universitätsniveau mit digitaler Haaranalyse und Erfolgskontrolle an. Bei einer persönlichen Voruntersuchung durch unseren Facharzt kann ein individuelles Behandlungskonzept erstellt werden.

Haarverpflanzung für ein natürliches Ergebnis

Die Rekonstruktion des Haares muss nach einem nachhaltigen Gesamtkonzept erfolgen. Dr. Finner beherrscht als anerkannter Haarexperte sämtliche wirksamen Optionen der medizinischen und chirurgischen Haarbehandlung. Dadurch kann er diese gezielt für Ihre Haarsituation auswählen bzw. „aus einer Hand“ kombiniert mit persönlicher Betreuung und Nachsorge anwenden.

Die Haartransplantation bei Männern und Frauen führt Dr. Andreas Finner nach dem modernen Trichotransplant®-Konzept durch. Es beinhaltet Schaffung einer natürlichen Haarfülle unter Anwendung haarschonender, mikrochirurgischer Techniken. Durch Dr. Finner und sein jahrelang eingespieltes Team wird eine hohe Qualität der Eigenhaartransplantation gewährleistet. Dabei erfolgt eine minimal-invasive Haarverpflanzung von mehreren tausenden Einzelhaaren bzw. follikulären Einheiten (FUE/FUT) in örtlicher Betäubung, die dann lebenslang wachsen. Die OP- Technik wird je nach Situation und Wünschen der Patienten ausgewählt, denn jeder Patient ist verschieden. Eine gut gemachte Haartransplantation soll später nicht auffallen, sondern ganz natürlich aussehen.

Haarsprechstunde zur Haarausfallbehandlung

Wir überlassen nichts dem Zufall! Daher sind ein detailliertes Gespräch mit Ihnen und eine Haaranalyse und Beratung so wichtig. Im Rahmen der Anamnese und der Vorgeschichte ist es möglich, erste Hinweise zu erhalten, was zum Haarverlust geführt haben kann. Wichtig sind hierbei auch familiäre Betroffene. Wir prüfen mögliche Gründe und Auslöser für Haarschäden und den Verlust der Haare.

Im nächsten Schritt nehmen wir in unserer Trichomed- Praxis für Haarmedizin in Berlin eine genaue Untersuchung sowie eine Haaranalyse vor. Der fachärztliche geschulte und erfahrene Blick unseres Hautarztes und Haarexperten Dr. Andreas Finner ist genauso wie die exakte Prüfung der Haardichte Bestandteil der Haarsprechstunde. Die trichoskopische Lupenuntersuchung der Kopfhaut, der Haarlänge und der Dicke des Haars dürfen ebenso wenig wie die Aktivitätsprüfung des Haarausfalls fehlen. Ergänzend zu diesen Maßnahmen sind Laboruntersuchungen von Blut, Gewebeproben der Kopfhaut und digitale Haarmessungen, zum Beispiel Folliscope® oder Trichoscan® sinnvoll.

Mehr über die Haarsprechstunde mit Dr. Finner und unsere Erfahrung auf dem Gebiet der Haartransplantation erfahren Sie bei https://www.trichomed.com/.

So erreichen Sie uns:

Montag – Freitag 08:00 – 17:00

+49 (0) 30 – 86 09 86 0

info@beauty-pro.de

Antworten auf häufig zur Haartransplantation gestellte Fragen:

Wann kann eine Haartransplantation sinnvoll sein?

Bei Männern und Frauen tritt meist die sogenannte androgenetische Alopezie auf. Bei dieser Form kommt es unter anderem zu einer Reaktion der Haarwurzeln auf das männliche Hormon DHT, sie schrumpfen zur Flaumhaaren (Miniaturisierung). Davon ist lediglich ein Teil der Kopfhaare an Vorder- und Oberkopfbetroffen. Daher stellt eine Eigenhaarverpflanzung für diese Patienten oft eine gute Lösung dar: Es können aus den nicht betroffenen Arealen aus der sicheren Spenderzone am Hinterkopf dauerhaft vitale und gesunde Haare gewonnen und an den kahlen Stellen wiedereingesetzt werden.

Wie oft kann man Haare verpflanzen?

Eine Haartransplantation behandelt immer nur den momentan bestehenden Zustand. Wenn der Haarausfall zwischen den Transplantaten oder in anderen Bereichen des Kopfes weitergeht, kann bei einigen Patienten der Wunsch nach einer erneuten Haartransplantation zur weiteren Nachverdichtung und Auffüllung entstehen.

Wie oft Haare transplantiert werden können, hängt von der angewendeten

Transplantationsmethode und vor allem der verfügbaren Menge an Spenderhaar ab. Bitte beachten Sie: Das Haar wird dabei nicht beliebig vermehrt, es handelt sich hierbei um eine Umverteilung. Bei der FUT-Methode sind oft wiederholte Entnahmen möglich. Die strichförmige Narbe bleibt bei ausreichend langem Haar am Hinterkopf abgedeckt.

Bei der Entnahme mit der FUE-Methode ebenfalls wiederholte Eingriffe möglich, wenn nicht gleich zu viele Haare entnommen wurden. Eine zu dichte Entnahme hätte eine zu starke Ausdünnung der Haare im Spenderbereich zur Folge. Bei zu dichter Einzelhaarentnahme können benachbarte Haarfollikel in Mitleidenschaft gezogen werden bzw. bei kurzem Haar sichtbare Lücken verbleiben.

Die Kombination beider Entnahmemethoden kann bei einigen Patienten die Ausbeute an FU-Grafts erhöhen, ohne dass die Spenderfläche zu sehr beansprucht wird.

Wie lange halten die transplantierten Haare?

Die FU-Grafts werden in der Regel am Hinterkopf, meist im Haarkranzbereich, entnommen. Diese Haarwurzeln haben einen entscheidenden Vorteil: Die Stammzellen der Haarfollikel besitzen eine genetische Unempfindlichkeit gegen das Hormon Dihydrotestosteron (DHT). Die meisten dieser Haare werden deshalb nicht schwächer, sie bleiben dem Patienten auch nach der Haarverpflanzung an der neuen Stelle ein Leben lang erhalten.

Kommt eine Haartransplantation bei Geheimratsecken in Frage?

Ja, sie kann bei Geheimratsecken ebenso wie lichten oder kahlen Stellen am Oberkopf angewendet werden. Im langfristigen Behandlungskonzept ist jedoch ein mögliches Fortschreiten des Haarausfalls zu berücksichtigen. Dies kann Haarmedikamente oder eine spätere eventuelle Nachverdichtung beinhalten.

Ist eine Eigenhaarverpflanzung für jeden geeignet?

Dieser Eingriff eignet sich grundsätzlich für Männer und Frauen, die über eine ausreichende Menge an gesunden eigenen Spenderhaaren im Verhältnis zum Bedarf verfügen. Um ein optisch zufriedenstellendes und natürliches Ergebnis zu erreichen, sollte das Haar am Hinterkopf relativ kräftig und dick sein.

In jedem Fall gilt: Die eigenen Haare werden nur umverteilt. Es bilden sich keine neuen Haare. Ist das Haar sehr dünn oder sind große kahle Flächen zu behandeln, kann dieses Verfahren nur bedingt angewendet werden. In der Voruntersuchung bei Dr. Finner werden Ihre Eignung und die Voraussetzungen bei Ihnen geprüft. Er informieren Sie auch über ergänzende und alternative haarmedizinische Möglichkeiten der Haarerhaltung und Haarwiederherstellung.

Bei welchen Formen von Haarausfall kann eine Transplantation helfen?

Eine Verpflanzung von Eigenhaar ist bei

  • erblich-hormonellem Ausfall des Haares bzw.
  • anlagebedingten Haarverlust ebenso wie bei
  • Kopfhautnarben, zum Beispiel aufgrund von Verletzungen oder Verbrennungen möglich.

Ist eine Haartransplantation für Männer & Frauen geeignet?

Prinzipiell sind Haarverpflanzungen sowohl bei Frauen als auch Männern möglich, wenn die Voraussetzungen bestehen. Das wird durch Dr. Finner in der ärztlichen Voruntersuchung überprüft.

Für eine Haartransplantation beim Mann werden vitale eigene Spenderhaare aus dem äußeren Haarkranz (sichere Spenderzone, safe donor area) entnommen, um damit Geheimratsecken, lichten oder schon kahlen Stellen und einer Glatzenbildung entgegenzuwirken. Dabei sollte ein mögliches Fortschreiten des Haarausfalls, besonders bei jüngeren Männern, durch geschickte Verteilung der Transplantate und das Belassen einer Reserve an Spenderhaaren für spätere eventuelle Nachverdichtungen berücksichtigt werden. Auch Haarmedikamente können ergänzend sinnvoll sein.

Bei Frauen hingegen sind sehr häufig die Areale am Vorderkopf, die Seiten und die Scheitelregion vom Haarverlust betroffen. Neben einer umfassenden Haaranalyse und einer Abklärung der Haarsituation in einer Haarsprechstunde ist es besonders wichtig, mit einer medikamentösen Therapie die Stabilisierung des Haarverlustes zu erreichen. Um ein ansprechendes Ergebnis zu erreichen, ist es wichtig, in einer Voruntersuchung festzustellen, ob die individuelle Eignung für eine Eigenhaarverpflanzung bei der Patientin gegeben ist.

Als generelle Bedingung für eine Haartransplantation bei einer Frau gilt ein vergleichsweise stabiler erblich- hormonell bedingter Ausfall der Haare. Eine starke Haarausfall- Aktivität (diffuser Haarausfall, fortschreitende Lichtung) sollte nicht vorliegen. Weiterhin sind bereits deutlich sichtbare Lücken eine Voraussetzung. Um das gewünschte Ergebnis zu erhalten, muss im Haarkranz am Hinterkopf zudem eine ausreichende Menge an kräftigem Spenderhaar vorhanden sein.

Welche Haartransplantationstechniken gibt es?

Um die eigenen Spenderhaare zu entnehmen, haben sich weltweit zwei Standard- Methoden etabliert:

  • FUT-Technik (Follicular Unit Transplantation): Der behandelnde Arzt entnimmt einen schmalen Hautstreifen am Hinterkopf. In ihm befinden sich die gesunden Haarwurzeln, die anschließend unter dem Mikroskop zu FU- Grafts mit je 1-4 Haarfollikeln vereinzelt werden. Durch die direkte Vergrößerung ist eine besonders gewebeschonende Aufbereitung und Separation der Haarwurzeln möglich. Es verbleibt eine linienförmige Narbe am Hinterkopf, die mit darüberstehendem Haar sofort überkämmbar ist. Diese Methode wird besonders von Patienten bevorzugt, die keine Kurzhaarfrisur planen und keine Rasur wünschen.
  • FUE-Technik (Follicular Unit Exzision): Hierfür werden einzelne Haarwurzelgrüppchen, sogenannte FU- Grafts mit je 1-4 Haarwurzeln punktuell mit einer Hohlnadel entnommen. Zur Entnahme muss das Haar teils abrasiert werden. Eine Verpflanzung ist ohne weitere Unterteilung möglich. Es bleibt zwar keine lineäre Narbe am Hinterkopf zurück, sondern viele kleine punktuelle Lücken. Diese fallen allerdings bei nicht zu dichter Entnahme auch bei kurzem Haar nicht auf.

Das anschließende Vorgehen im Empfängerbereich ist bei beiden Methoden ähnlich. Erneut nimmt der Haarchirurg eine örtliche Betäubung der Kopfhaut am Ober- und Vorderkopf vor. Dann schafft er passgerechte Pflanzkanälchen in natürlicher Verteilung und Anordnung. In diese werden die FU- Grafts eingesetzt. Sie wachsen innerhalb weniger Tage in die Kopfhaut ein und verbleiben dort dauerhaft. Innerhalb von 6-12 Monaten haben die eingepflanzten Haarwurzeln ausreichend lange und dicke Haare produziert, um das Endergebnis der Haartransplantation zu bewirken.

Was ist bei einer Haartransplantation möglich?

Ziel des Eingriffes ist es, wieder eine möglichst natürliche Haarabdeckung herzustellen. Eine Wiederherstellung der Haardichte wie früher ist allerdings nicht möglich. Typische Gründe für eine Behandlung sind Lücken und Kahlstellen, die zum Beispiel am Wirbel in Form einer Tonsur auftreten können. Auch im Scheitelbereich kommt es zu Lichtungen, die mittels einer Verpflanzung des eigenen Körperhaars wieder gefüllt werden können. Besonders bei männlichen Patienten zählen tiefe Geheimratsecken zu den häufigsten Behandlungsgründen. Bei Kopfhautnarben oder wenn Medikamente nicht ausreichen, um ein Haarwachstum wieder anzuregen, bzw. zu erzielen, ist die Eigenhaartransplantation bei Dr. Finner in Berlin eine wirksame Methode, um den Haarzustand dauerhaft zu verbessern.

Wo kommen die Haare für eine Verpflanzung her?

Für den Eingriff wird das eigene lebende Kopfhaar des/der Patienten/in verwendet. Mithilfe der FUT- oder der FUE-Technik wird es in der Regel aus dem Bereich des Haarkranzes am Hinterkopf entnommen (Spenderhaarzone). Die dort befindlichen Haarfollikel sind großteils dauerhaft robust und wachsen auch nach dem Umpflanzen an der neuen Stelle langfristig weiter.

Wie lange dauert eine Eigenhaarverpflanzung?

Wie lange der jeweilige Eingriff insgesamt dauert, hängt vor allem von der Anzahl der benötigten Transplantate ab. Bei einer Verpflanzung von 1.000 bis 2.500 FU- Grafts mit 2000-6000 Haarfollikeln sollten Sie mit einer Dauer von etwa drei bis acht Stunden rechnen. Es werden Pausen zum Essen und Trinken eingelegt, so dass der Tag angenehmer und stressfrei verläuft. Abhängig von der Größe des zu behandelnden Areals können gelegentlich mehrere Sitzungen notwendig sein, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.

Gibt es vor der Haartransplantation etwas zu beachten?

Ganz wichtig ist die sorgfältige Planung. In einer Voruntersuchung legt Haarchirurg Dr. Finner zusammen mit Ihnen die individuelle Behandlungsstrategie fest. Er möchte Sie und Ihre Vorgeschichte kennenlernen und natürlich stehen auch Ihre Erwartungen an den Eingriff im Vordergrund des Gesprächs. Dabei legt der behandelnde Arzt fest, wie groß der Bedarf an Haaren ist. Gleichzeitig prüft er die Verfügbarkeit der Spenderhaare. Nach der Bewertung der individuellen Haarsituation anhand digitaler Messungen bestimmt der Facharzt die Anzahl der FU-Grafts. Das ist auch für die Kostenbestimmung der Haarverpflanzung nach Gebührenordnung GOÄ notwendig.

Eingehend werden Sie über mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt. Dr. Finner informiert Sie über den Ablauf des Eingriffes, über den Preis und natürlich über das realistisch zu erwartende Ergebnis. Er zeigt Ihnen Skizzen und Vorher-Nachher- Fotos.

Es kann zudem erforderlich sein, vor der Transplantation bestimmte Medikamente, zum Beispiel Blutverdünner vorübergehend abzusetzen. Vor und einige Zeit nach dem Eingriff ist ein Verzicht auf Alkohol und Nikotin ebenfalls empfehlenswert.

Tragen Sie am Tag der OP am besten lockere Kleidung mit Reißverschluss oder Knöpfen. So vermeiden Sie es, sie über den Kopf ausziehen zu müssen.

Ist eine Nachsorge notwendig?

Nach dem Eingriff findet ein Nachgespräch statt. Sie erhalten eine Pflegeanleitung, die notwendigen Nachbehandlungsmittel und Shampoos für zu Hause sowie eine Kopfbedeckung. Bei späteren Terminen kann das Haarwachstum beurteilt werden.

Wann ist man wieder gesellschaftsfähig?

Für den ersten Zeitraum nach einer Haartransplantation nehmen sich viele Patienten frei. Unmittelbar nach dem Eingriff tritt die Wundheilung ein. Direkt nach der Behandlung bilden sich Krusten. Darunter heilen die Transplantate ein. Nach einer Eigenhaarverpflanzung benötigen die meisten Patienten etwa 5 bis 14 Tage, bis sie wieder gesellschaftsfähig sind. Bei längerem Haar sind die Stellen sofort überkämmbar. Alternativ kann sofort eine Kopfbedeckung getragen werden.

Für einige Tage kann es teils zu einer Schwellung im Bereich der Stirn kommen. Diese kann mit verschiedenen Maßnahmen, wie Kühlen, reduziert werden.

Unterstützen Sie Ihren Körper bei dem Heilungsprozess: In den ersten Tagen nach dem Eingriff sollten Sie sich körperlich schonen. Vermeiden Sie anfangs das Kratzen oder Reibung mit dem Handtuch. All dies wird Ihnen genau nochmal erklärt.

Kann es zu Komplikationen kommen?

Durch ein fachgerechtes Vorgehen sind Probleme weitgehend vermeidbar. Wie bei jedem operativen Eingriff sind aber Komplikationen oder Nebenwirkungen denkbar. Theoretisch ist es möglich, dass ein Teil der Haare an ihrem neuen Platz nicht anwachsen und absterben. Weiterhin sind Durchblutungsstörungen und Entzündungen im Bereich der Kopfhaut möglich. Es kann selten zu übermäßiger Narbenbildung kommen. Wichtig ist in solchen Fällen die kompetente Betreuung und Nachbehandlung durch Ihren Haarchirurgen.
Grundsätzlich handelt es sich bei der ambulanten Haartransplantation in örtlicher Betäubung der Kopfhaut um einen komplikationsarmen Eingriff und er verspricht gute Erfolgsaussichten. Eine sorgfältige individuelle Planung, die Vorbereitung und Durchführung durch einen erfahrenen Chirurgen sowie von Seiten des Patienten eine gewissenhafte Vor- und Nachsorge sind für den Behandlungserfolg entscheidend.

Wann ist das Ergebnis der Haarimplantation sichtbar?

Eine Transplantation bedeutet für das Haar erstmal Stress. Häufig fällt es nach der Transplantation aus – das ist völlig normal. Dabei verbleibt jedoch die verpflanzte Wurzel in der Kopfhaut, das Haar wächst wieder allmählich immer dicker und länger nach. Nach etwa 6 bis 12 Monaten verdichten die verpflanzten Haare auf natürliche Weise das behandelte Areal.

Wer macht Eigenhaar-Transplantationen?

Die Transplantation von Eigenhaar ist mit viel Aufwand und Geschick verbunden und erfordert vonseiten des Operateurs entsprechende Erfahrung. Daher sollten Sie den Eingriff grundsätzlich nur von einem Facharzt durchführen lassen, der sich auf Haarverpflanzungen spezialisiert hat und regelmäßig und langjährig Haartransplantationen selbst durchführt. Diese Voraussetzungen und Erfahrungen besitzen der Haarchirurg Dr. Andreas Finner und sein Team.

Wo soll man eine Haarverpflanzung machen lassen?

Haartransplantation ist ein dauerhafter, ästhetischer Eingriff am Kopf. Für ein gutes Ergebnis muss sie gleich beim ersten Mal klappen und gut aussehen. Denn die Anzahl der Spenderhaare ist begrenzt. Die Verteilung der Haare muss zu Ihrem Typ passen. Die Haare sollten richtig platziert werden und gut anwachsen. Der Haaransatz ist natürlich zu gestalten. Wie bei einem Kunstwerk sind ein erfahrener Blick, gutes Handwerk und Geschick gefragt. Jede Haar- Rekonstruktion soll ein Einzelstück werden.

Fragen Sie deshalb immer, wer sie genau operiert! Der Eingriff ist Vertrauenssache. Lassen Sie nicht irgendjemanden an Ihrem Kopf operieren. Lernen Sie Ihren Haarchirurgen vorher kennen. Haartransplantationen sollten gemäß den Leitlinien deutscher und internationaler Fachverbände nur von Ärzten durchgeführt werden, die eine entsprechende Qualifikation verfügen. Eine Anerkennung als Facharzt in einem operativen Fach, zum Beispiel Dermatologie, plastische oder allgemeine Chirurgie sowie vor allem auch eine spezielle Zusatzausbildung im Bereich der Haartransplantation sollten vorliegen. Diese wird durch Organisationen wie der ISHRS angeboten und in jährlichen Weiterbildungen und Workshops aktualisiert.

Wichtig ist auch die persönliche und für Sie individuell maßgeschneiderte Voruntersuchung, Durchführung und Nachsorge durch den Haarchirurgen. Er sollte auch nach der Operation für Sie erreichbar sein und das Haarwachstum durch haarmedizinische Maßnahmen und Medikamente anregen.

Abzulehnen sind Gelegenheitsoperateure, nichtärztliche Durchführung, Fließbandarbeit sowie unrealistische und verharmlosende Versprechungen (völlig schmerzlos, 100% garantiert, narbenlos, so volle und dichte Haare wie früher usw.).

Was kostet eine Haartransplantation?

Der Preis für eine Haartransplantation gestaltet sich sehr individuell. Die Kosten hängen unter anderem von der Art der Operation und der Anzahl der FU- Grafts, d.h. der Menge des benötigten Spenderhaars, ab. Nach der ärztlichen Voruntersuchung durch Dr. Finner erhalten Sie eine verbindliche individuelle Kosteneinschätzung.

Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten?

Zwar wird mit der Eigenhaartransplantation ein medizinisches Problem behandelt, z.B. eine androgenetische, hormonelle oder eine vernarbende Alopezie. Die Lebensqualität wird durch die dauerhafte Haarrekonstruktion deutlich verbessert.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten dieser Behandlung jedoch allenfalls im Einzelfall, z.B. nach Kopfhautverletzungen. Das gilt übrigens auch für Privatpatienten.

Was versteht man unter Grafts?

Der aus dem englischen Sprachraum stammende Begriff Graft bezeichnet ein Transplantat. Dabei kann es sich um Körpergewebe oder um ein Organ handeln, welches zu Heilzwecken verpflanzt wird. Bei der Haartransplantation versteht man unter diesem Begriff die Haut mit Haarwurzeln, welche umgepflanzt werden. Bei der modernen Follicular-unit-Haartransplantation (FUT, FUE) handelt es sich hierbei immer um die natürlichen kleinsten anatomischen Einheiten (FU) mit je ein bis vier Haarwurzeln (Follikeln). Diese zusammengehörenden FU ergeben bei geschickter Platzierung und fachgerechter Verteilung ein natürliches Ergebnis der Haartransplantation.

Wie viele Grafts sind bei einer Transplantation möglich?

Wie viele Transplantate für den Eingriff benötigt werden, hängt von der Größe des zu behandelnden Areals ab (Bedarf). Ein weiterer Aspekt ist jedoch die Menge und Qualität der verfügbaren Transplantate im dauerhaft sicheren Spendergebiet (engl. safe donor zone). Bei jüngeren Patienten bzw. noch nicht abgeschlossenem Haarausfall sollten immer ausreichend Spenderhaare (Grafts) als Reserve verbleiben. Bei zu dichter Entnahme oder Verpflanzung können die Durchblutung der Kopfhaut und das Anwachsen der Transplantate gestört sein.

Um eine natürliche Haarlinie und ein natürliches Endergebnis zu erzielen, werden im vorderen Bereich der Kopfregion am Haaransatz ausschließlich Single- FU-Grafts (einzelne Haarfollikel) in unregelmäßiger Anordnung verpflanzt. Liegt das Areal im hinteren Bereich des Kopfs, eignen sich auch FU mit mehreren Haarfollikeln als Grafts. Wichtig ist immer eine richtige und geschickte Platzierung der Transplantate. Dazu sollte der erfahrene Haarchirurg die Pflanzkanäle persönlich in richtiger Anordnung und Verteilung, ggf. angepasst an noch vorhandenes Resthaar, schaffen.

Bei einer persönlichen, auf Ihre Haarsituation bezogenen Haaruntersuchung und Beratung zur Haartransplantation beantwortet Ihnen Dr. Finner alle weiteren Fragen.