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Postraffung / Pokorrektur

Übersicht

 

OP-IndikationForm- und Volumenverlust
OP-DauerZwei Stunden
NarkoseVollnarkose
Stationärer AufenthaltEine Nacht
AusfallzeitZwei bis drei Wochen
Kosten3.800,- € für den Eingriff
NachbehandlungKontrollen, Lokaler Infektionsschutz, Entlastende Körperhaltung
SportNach fünf Wochen

 

Einleitung

 

Ein wohlgeformter Po ist Teil eines schönen, attraktiven Körpers, sowohl für den Mann als auch für die Frau. Es kann mit den Methoden der Plastischen Chirurgie gestaltet werden, Volumen und / oder Form sind modifizierbar, ästhetische Ergebnisse sind gut erreichbar.

 

Ursachen

Ursachen eines unproportionierten Gesäßes sind:

  1. Angeborene Unterentwicklung: In diesem Fall war das Gesäß schon immer so und ist durch eigenes Zutun kaum zu verändern.
  2. Starke Gewichtsabnahme: Hier hängt es irgendwann, die Hauthülle wird relativ zu dem verminderten Inhalt, d.h. dem abgenommenen Fett, zu groß.
  3. Geringes Training der dortigen Muskulatur: Die dortigen Muskeln, vor allem der M. glutaeus maximus, ist schmächtig.

 

Symptome und Verlauf

 

Einem unschönen Gesäß fehlt es an Fülle, Form und Festigkeit.

Allerdings: Auf Fülle und Form hat man selbst Einfluss: Durch Training der dortigen Muskeln. Der wichtigste ist der Musculus glutaeus maximus. Es gibt spezielle Übungen, die die Region trainieren und wachsen lassen. Ein Fitness-Trainer weiß Bescheid und kann helfen.

Wenn das nicht reicht, helfen wir mit einer Operation.

 

Ziel der Behandlung

 

Ziel der Postraffung ist ein wohlgeformtes, volles und festes Gesäß.

 

Ablauf der Behandlung

 

Zunächst einmal: Was wir nicht machen, ist das sogenannte „brazilian butt lift“. Warum? Es wird mit Implantaten durchgeführt. Das heißt, es werden Fremdkörper in einer Region eingesetzt, die immer mit Keimen besiedelt, d.h. kontaminiert ist. Denn: Der Anus ist direkt neben der OP-Region. Das bedeutet, dass das Risiko einer Infektion deutlich höher ist. Für einen Wahleingriff ist das unseres Erachtens nicht vertretbar.

Wie gehen wir vor? Wir bieten drei Verfahren der Postraffung an und beraten Sie dazu in unserer Praxis:
Die Straffung: Dabei wird das überschüssige, hängende Gewebe entfernt und das Gesäß wieder ansehnlich. Geschnitten wird in der Gesäßfalte, d.h. an einer Stelle, an der sowieso eine Stufe zum Oberschenkel ist und die spätere Narbe nicht (oder kaum) von der Stufe unterscheidbar ist.

Die Vergrößerung per Fetttransfer: Bei der Übertragung von Eigenfett wird an anderer Stelle schonend Fett abgesaugt, aufbereitet und in das Gesäß injiziert.

Eine Kombination von Gesäßstraffung und Fetttransfer.

Ein solcher Eingriff findet in Narkose statt. Danach möchten wir eine Nacht auf Sie aufpassen.

 

Nachbehandlung

 

Wenn unsere Patienten aus der Klinik nach Hause gehen, bekommen sie alles Nötige mit: Schmerzmittel (wenig, es tut nicht sehr weh), meine Mobil-Nummer (just in case), gute Tipps und Ratschläge sowie einen Kontrolltermin.
Wir sehen nach, ob alles richtig heilt.

Nach zwei Wochen werden die Fäden gezogen, nach drei Monaten ist das endgültige Ergebnis erreicht, d.h. die Region komplett abgeschwollen. Man sieht natürlich sofort nach dem Eingriff einen Unterschied, die Feinheiten brauchen jedoch Zeit.

Wenn das Gesäß gestrafft wird, darf auf die Narbe kein Zug kommen, dass sie fein und unauffällig bliebt. Das bedeutet: Der Patient darf so wenig wie möglich die Hüfte beugen, d.h. so wenig wie möglich sitzen. Sitzen ist natürlich unvermeidbar. Wenn es denn sein muss, dann in entspannter Haltung.

 

Risiken/Komplikationen

 

In operativen Fächern gibt es kein Null-Risiko!!! Bei erfahrenen, bei guten Operateuren ist es klein.

Wird eine Postraffung durchgeführt, gibt es zwei Risiken: Breite Narben und die Infektion. Die breite Narbe kann vermieden werden, indem die sitzende Position so weit wie möglich vermieden wird. Das Risiko eines möglichen Infekts nach einer Po-Straffung wird dadurch verringert, dass nach der Operation antiseptische Salben verwendet werden und vor dem Eingriff abgeführt wird.

Beim Fetttransfer wächst nie das ganze übertragene Fett an, eine zweite Transplantation ist möglich.

 

Wann ist von der OP abzuraten?

 

Schwere Grunderkrankungen verbieten ein Po-Lifting. Ist der Patient stark übergewichtig, wird kein schönes Ergebnis möglich sein.

 

Kosten/Erstattung durch die Krankenkasse

 

Die Kosten sind in aller Regel selbst zu tragen.





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