Faltenbehandlung / Faltenunterspritzung

Falten kann man auf verschiedene Weise behandeln: Operativ und nicht – operativ. Die Behandlungen unterscheiden sich erheblich in Aufwand, Ergebnis, Indikation, Risiken und Kosten. Eine Operation ist natürlich aufwendiger als eine Spritze mit Botox oder Filler. Und bewirkt etwas anderes als das Messer.

Die Indikation, d.h. die Anzeige zur Behandlung, unterscheidet sich auch: Bei einer jungen Frau ist eine OP, z.B. ein Facelift grober Unfug und überhaupt gar nicht sinnvoll, bei einer Dame in höherem Alter das einzig effektive Verfahren, die anstehenden Aufgaben zu lösen. Filler können dann zwar kaschieren, aber keinen wirklichen Unterschied bewirken.

Das bedeutet: Die Techniken und Methoden zur Faltenglättung konkurrieren nicht miteinander, sondern ergänzen sich in vieler Hinsicht sinnvoll.

Im Folgenden gehen wir in einer Übersicht auf die Verfahren und die Unterschiede ein, die in Praxis und Klinik zur Verfügung stehen und das Aussehen, die Schönheit und die Ästhetik beeinflussen. Die Medizin kann ein breites Spektrum an Methoden anbieten. Gerne beraten wir sie dazu.

Wenn die Operation im Gesicht sinnvoll ist, gibt es das Facelift, das Halslift und das Stirnlift. Sie können als ausgiebige, komplette Methode oder „mini“ ausgeführt werden und werden an anderer Stelle besprochen.

Nichtoperativ stehen zur Faltenbehandlung Botox, Hyaluronsäure und Eigenfett zur Verfügung

Botox

Was macht Botox? Botox unterdrückt oder vermindert -je nach Dosis- die Aktivität von Muskeln. Damit legt sich die Haut, die über diesen Muskeln ist, nicht mehr in Falten.

Dies bedeutet: Die Zornesfalte, Stirnfalten und Fältchen um die Augen herum können wirksam behandelt werden.
Darüber hinaus wird Botox: Botulinum Toxin mit medizinischer Indikation verwendet, wenn durch überhöhte Muskelaktivität Krankheiten auftreten, z.B. Migräne, Spastik etc.

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Hyaluronsäure

Was macht Hyaluronsäure? Sie ist eine Füllsubstanz, die als Gel aufbereitet ist. Man kann sie auf verschiedene Weise anwenden:

  • Zur Faltenunterspritzung, um sie anzuheben. Dafür sind die Falten geeignet, die durch das Absinken des Gewebes entstehen. Klassisch für diese Indikation ist die Nasolabialfalte.
  • Zum Ausgleich von Gewebeschwund: Beim Älterwerden baut sich ein Teil des Gewebes, vor allem des Fetts, ab. Hyaluronsäure unterfüttert die Regionen und gleicht dies aus, zum Beispiel an den Wangen und am Übergang Unterlid-Wange.
  • Zum Anheben von Narben: Damit kann die entstandene Einsenkung aufgefüllt werden.
  • Zum Ersatz von Gelenkgleitmittel: Synovia: Orthopäden behandeln damit die Frühformen der Arthrose.

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Eigenfett

Auch mit übertragenem Eigenfett können der Verlust an Volumen behandelt und Falten aufgefüllt werden. Das Fett wird an anderer Stelle entnommen, aufbereitet und unter die Haut eingespritzt. Sinnvoll eingesetzt, bleibt das Fett dauerhaft an der übertragenen Stelle und kann die Hyaluronsäure ersetzen.

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