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Facelift & Gesichtsstraffung

Übersicht

 

OP-IndikationAlterung des Gesichtes und des Halses
OP-Dauer5 Stunden
NarkoseVollnarkose
Stationärer AufenthaltZwei Tage
AusfallzeitZwei Wochen
Kosten12.000 € plus Narkose, Station und MWST
NachbehandlungKontrollen, Hautpflege
SportVier Wochen nach dem Eingriff

 

Das Facelift ist unverändert die Königsdisziplin der plastisch-ästhetischen Chirurgie und das Verfahren, an dem sich alle anderen messen lassen müssen. Es verlangt ein hohes Maß an Expertise. Richtig angewendet, dreht es die Uhr um zehn bis fünfzehn Jahre zurück: Es wird der Zustand, d.h. das Aussehen wiederhergestellt, das damals herrschte. Dieser ästhetische Gewinn ist dauerhaft.

Ziel ist die Natürlichkeit. Das Gesicht muss frisch, erholt, harmonisch und jugendlich, nicht künstlich, überstrafft und „chirurgisch“ aussehen.

 

Ursachen

 

Der Prozess der Alterung läuft in allen Strukturen des Gesichts ab:

  • Der Haut: Sie wird dünner, verliert an Elastizität, bekommt Falten. Ursache ist ein Abbau von Kollagen
  • Der Unterhaut: Auch die Unterhaut, d.h. das subkutane Fett, schwindet. Zudem folgt es der Schwerkraft und sinkt ab.
  • Der Muskulatur: Die Haltebänder der Muskeln des Gesichts geben nach, die innere Form, die durch die Muskeln definiert werden, ändert sich: Das Gesicht wird länglicher, eckiger, älter
  • Der Knochen: Der Schädel baut sich um: Die Knochen werden an einigen Stellen dünner und weniger voluminös, an anderen prominenter.

Dies alles lässt ein Gesicht und einen Hals altern.

 

Symptome und Verlauf

 

Gesicht und Hals zeigen die Folgen des Alterns. Wie kann man den Verlauf beeinflussen:

  • Mit pflegender Kosmetik: Damit wird die Haut selbst, die Dermis, aufgefrischt, ihr Wassergehalt gesteigert. Tiefe Schichten werden nicht erfasst.
  • Mit dem Laser: Feine und feinste, rein oberflächliche Fältchen werden abgetragen. Das Hautkollagen wird fester.
  • Mit Hyaluronsäure: Der Volumenverlust wird gemindert, Falten werden unterfüttert und weniger auffällig.
  • Alle Symptome des Alterns, besonders die Formveränderung des Gesichts werden mit der OP, und nur mit der Operation, angegangen.

Wie man weiß, werden die Erscheinungen des Alterns von selbst nicht besser …

 

Ziel der Behandlung

 

Unsere Patienten sagen immer wieder, dass ihr Gesicht, ihr Aussehen, nicht zu dem passt, wie sie sich fühlen und erleben, nämlich aktiv, jugendlich und frisch.

Mit einem guten Facelift erreicht man genau das: Das Gesicht passt wieder zur eigenen Wahrnehmung.

 

Ablauf der Behandlung

 

Unsere Patienten kommen in unsere Klinik und werden fünf Stunden operiert.

Der wichtigste Teil ist die tiefe Straffung des Gewebes: Die Muskeln des Gesichts und des Halses, d.h. das SMAS und das Platysma werden in ihre frühere Position gebracht. Diese Maßnahme stellt die Form des Gesichts und des Halses, d.h. einen entscheidenden Teil der Erscheinung, wieder her.

Wenn die tiefen Strukturen gestrafft werden, bleibt die Haut automatisch übrig, man muss gar nicht an ihr ziehen. Der Hautüberschuss wird einfach entfernt. Damit verschwindet ein Großteil der Hautfalten. Wenn die Haut nicht gezogen wird, entsteht auch nicht der überstraffte, künstliche Eindruck.

Ist das Fett zu viel oder zu wenig, wird auch das Fett angegangen: Zu viel Fett, z.B. am Hals, wird abgesaugt. Zu wenig Fett wird in gleicher Sitzung transplantiert.

Nach der Operation bleiben unsere Patienten zwei Tage auf Station. Am ersten postoperativen Tag kommt der Kompressionsverband ab und wird durch schmale Pflasterstreifen ersetzt. Die Haare werden gewaschen.
Am zweiten Tag nach dem Eingriff geht es nach Hause: Mit meiner Mobilnummer, Medikamenten, Ratschlägen und Kontrollterminen.

 

Nachbehandlung

 

Wir kontrollieren regelmäßig die Heilung und pflegen die Haut nach einem Facelifting.

Zwei Wochen nach der OP werden die Fäden gezogen. Dann ist man / frau in der Regel gesellschaftsfähig, manchmal dauert es ein paar Tage länger.

Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach drei Monaten, dann ist die Schwellung endgültig abgeklungen und die innere Heilung abgeschlossen.

 

Risiken/Komplikationen

 

In operativen Fächern gibt es kein Null-Risiko!!! Bei erfahrenen, bei guten Operateuren ist es klein. Ein Facharzt für Plastische Chirurgie sollte der Operatuer sein.

Das Hauptrisiko ist die Verletzung des Gesichtsnervs, des Nervus facialis. Was passiert dann: Die betroffenen Gesichtsmuskeln werden nicht mehr innerviert, Teile des Gesichts werden asymmetrisch, schief. Das darf nicht passieren! Passiert es doch, ist folgendes zu tun: Der durchtrennte Nerv muss gefunden und unter dem Mikroskop genäht werden. Er wächst dann langsam wieder vor und versorgt die betroffenen Muskeln wieder, allerdings nicht vollständig. Nachkorrekturen minimieren  die Asymmetrie.

Wundheilungsstörungen und Nachblutungen kommen vor, sind aber sehr selten.

 

Wann ist von der OP abzuraten?

 

Die Veränderungen durch das Altern müssen richtig zu sehen. Dann lohnt sich der Aufwand, der vorher – nachher – Effekt ist deutlich.

Sind die Veränderungen jedoch klein, sind kleinere Maßnahmen angezeigt.

Starke Raucher dürfen nicht operiert werden, denn dann sind Komplikationen, besonders Heilungsstörungen, absehbar.

 

Kosten/Erstattung durch die Krankenkasse

 

Die Kosten sind selbst zu tragen.

 

Weitere Infos

 

Folgende Autoren haben sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt: T. J. Baker, J. M. Stuzin, D. C. Baker, S. T. Hamra, B. F. Connell





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