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Bruststraffung / Hängen der Brust

Übersicht

 

OP-IndikationFormverlust / Hängen der Brust
OP-DauerEine bis vier Stunden
NarkoseVollnarkose, evtl. Lokalanästhesie
Stationärer AufenthaltEine Nacht, evtl. Lokalanästhesie 
AusfallzeitEine Woche
Kosten2.000,- bis 5.000,- €, je nach passender Methode, ohne Narkose, Bett und MWST
NachbehandlungSpezial-BH, Kontrollen, Narbenpflege
SportNach zwei bis vier Wochen

 

Einleitung

 

Eine Brust kann ihre schöne Form verlieren. Oder nie eine schöne Form gehabt haben. Dies belastet ihre Trägerin. Plastische Chirurgie kann das Problem lösen.

 

Ursachen

 

Als Ursachen einer unschönen, ungewünschten Form der Brust kommen infrage:
Schwangerschaft: Sie lässt die Brust anwachsen. Nach dem Abstillen wird sie kleiner und verliert ihre Form
Gewichtsabnahme: Nimmt man/frau ab, passiert dies auch an der Brust. Sie wird kleiner und hängt.
Angeborene Veränderung: Die Brust war nie schön, d.h. nie voll und rund. Es gibt auch Fehlbildungen, z.B. die tuberförmige Brust, die eine -modifizierte- Technik der Straffung nötig machen.

 

Symptome und Verlauf

 

Eine Brust verliert ihre Form und hängt immer dann, wenn die Hauthülle relativ zu ihrem Inhalt, d.h. dem Brustgewebe, zu groß ist. Das bedeutet, dass, egal welche OP-Methode sinnvoll ist, die überschüssige Haut entfernt wird. Das eigentliche Brustgewebe bleibt erhalten. Es wird umverteilt und die Brust damit neu geformt. Mit anderen Worten: Die Größe der Brust bleibt bei einem solchen Eingriff erhalten.

Es ist mal wieder so, dass sich von selbst nichts tut, das Problem wird ausgeprägter. Sport hilft nicht, Cremes erst recht nicht.

Zu dem Verlust der Form kommen Dehnungsstreifen der oberen Brustanteile hinzu.

 

Ziel der Behandlung

 

Wir wollen mit unserer Behandlung erreichen, dass unsere Patientinnen schöne, wohlgeformte, zu ihnen passende Brüste bekommen und damit ihre Weiblichkeit sowie ihr feminines Selbstbewusstsein unterstützen. Ästhetische Ideen leiten das Vorgehen. Alle zu dem Thema gehörende Fragen werden bei einem Beratungsgespräch geklärt. Als Oberbegriff aller dazu notwendigen Eingriffe dient der Begriff Mastopexie.

 

Ablauf der Behandlung

 

Je nach Ausmaß und Umfang der Veränderung gibt es ganz unterschiedliche Operationen und Verfahren:

Die perimamilläre Straffung: Sie ist dann sinnvoll, wenn wenig Hautüberschuss vorhanden ist. Dafür wird ein Hautring um die Brustwarze (Mamille) herum entfernt, die Wundränder einander genähert und damit die Brust gestrafft.

Die narbensparende Straffung (nach Lassus / Lejour): Hier wird um die Brustwarze herum sowie senkrecht bis zur Unterbrustfalte (Submammarfalte) geschnitten. Die Mamille wird nach oben in die neue Position versetzt, das Gewebe mobilisiert, die Brust neu geformt und der Überschuss an Haut entfernt. Innere Nähte straffen zusätzlich und sichern die Form.

Die klassische Straffung: Ist der Hautüberschuss groß, kommt ein Schnitt in der Submammarfalte dazu. Ansonsten läuft diese OP wie unter „2“.

Die Straffung über ein Implantat: Sollen -außer in der Unterbrustfalte- keine Narben zurückbleiben, kann über ein Implantat gestrafft werden. Notwendige Folge ist natürlich, dass die Brust größer wird.

Die Kombination verschiedener Methoden: Dies ist immer wieder eine gute Lösung. Ob und inwieweit die Kombination zielführend ist, sehen wir beim Beratungsgespräch.

 

Nachbehandlung

 

Nach dem Eingriff bleiben unsere Patientinnen für eine Nacht in der Klinik. Anschließend muss ein Spezial-BH für sechs Wochen getragen werden, den sie von uns bekommen. Wir schauen regelmäßig nach, ob alles so heilt, wie es heilen soll. Nach zwei Wochen werden die Fäden gezogen. Drei Monate nach der Operation ist das endgültige Ergebnis erreicht. Das sehen wir uns dann gemeinsam an.

Ein Wort zu den Narben: Ja, Narben entstehen bei einer Bruststraffung. Aber: In der Regel sind sie wenig auffällig. Sollten sie doch deutlich werden, gibt es verschiedene Methoden der Korrektur.

Das schöne Ergebnis bleibt viele viele Jahre erhalten.

 

Risiken/Komplikationen

 

In operativen Fächern gibt es kein Null-Risiko!!! Gute, erfahrene Ärzte minimieren es.

Was kann passieren? Nachblutungen kommen vor, sind aber sehr selten. Im Rahmen der Heilung und der Ausbildung von inneren Narben können sich die Mamillen verziehen, dies kann später korrigiert werden.

 

Wann ist von der OP abzuraten?

 

Schwere Grunderkrankungen verbieten einen solchen Eingriff. Die Haut der Brust muss infektfrei sein.

 

Kosten/Erstattung durch die Krankenkasse

 

Die Kosten werden selbst getragen.

 

Weitere Infos

 

Folgende Autoren haben sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt: J. Bostwick III, H. Bohmert





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