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Kleiner Schnitt, großer Effekt. Mit diesem einfachen Satz lässt sich beschreiben, was hinter der Begrifflichkeit „minimal-invasive Chirurgie“ (MIC) steckt. Seit drei Dekaden lässt es die Herzen der Patienten höher schlagen. Schließlich verspricht der minimale Eingriff minimalen Schmerz, ein minimales Risiko und minimale Krankheitsdauer. Er nimmt den Patienten einen Großteil der Angst vor der OP und deren Folgen. So ist auch wenig verwunderlich, dass der minimal-invasive Eingriff vor allem dort enorme Erwartungen weckt, wo der winzige Eingriff mit größtmöglichem Effekt besonders gefragt ist: In der Schönheitschirurgie.

Tatsächlich erweist sie hier vor allem seit den 1990ern gute Dienste. Derart vortreffliche sogar, dass ein regelrechter Run auf alles minimal-invasive eingesetzt hat. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass „minimal-invasiv“ zum Modewort aufgebaut wurde. In der Schönheitschirurgie werden darunter inzwischen eine ganze Palette schonender Methoden zusammengefasst, die mit der ursprünglichen und einst so bildhaft „Schlüsselloch-Chirurgie“ genannten OP-Technik kaum mehr etwas gemein haben. Wo liegen also die Möglichkeiten und Grenzen aktueller Methoden? Wo endet das Machbare, wo beginnt das Marketing?

Botox und Füller
Zu den bekannten Klassikern minimal-invasiver Anwendungen zählen Behandlungen mit Botox sowie Füllern wie Kollagen und Hyaluronsäure. Hierbei kommt es bei Laien immer noch zu Verwechselungen. Während Botox als hoch verdünntes Nervengift Nervenblocker zur Lahmlegung bestimmter Muskelnerven dient, um Mimikfalten unsichtbar zu machen, werden Füller eingesetzt, um Gesichtspartien zu unterpolstern und so die statischen Falten verschwinden zu lassen. Auch die Modellierung prallerer Lippen ist mit Füllern möglich. Die Lippen hingegen mit Botox aufzuspritzen hätte fatale Folgen – nicht nur fürs Küssen.

Beiden Methoden gemein ist, dass sie per Spritze punktgenau injiziert und darum zu Recht als „minimal-invasiv“ bezeichnet werden. Oder werbeträchtig auch als „Lunchtime Treatment“. Denn die Behandlungszeit ist kurz und die Patientin kann unmittelbar nach der Anwendung nach Hause beziehungsweise wieder zur Arbeit gehen. Prinzipiell ist für deren Einsatz deshalb noch nicht einmal ein Schönheitschirurg Plastischer Chirurg nötig. In jedem Falle sollte man sich aber in die Hände eines ausgewiesenen Arzt-Experten begeben, der sich mit der Muskelanatomie des Gesichtes perfekt auskennt. Denn ist der Nerv erst einmal still gelegt oder die Lippe aufgespritzt, kann das nicht so ohne Weiteres wieder rückgängig gemacht werden. Zu Botox gibt es kein wirksames Gegenmittel. Die entstellende Folge bei Falschanwendung möge sich jeder vorstellen und ist bei prominenten (Un)fällen gelegentlich zu beobachten. In Europa ist man mit der Botox-Dosierung übrigens generell wesentlich zurückhaltender als in den USA.

Wenig getan hat sich bei der Botox-Haltbarkeit. Nach etwa sechs vier Monaten ist die Substanz durch muskeleigene: streichen Enzyme abgebaut und die faltenglättende Wirkung verschwunden. Die Behandlung kann jedoch beliebig oft wiederholt werden. Füller halten deutlich: streichen länger. Hyaluronsäure-Aufpolsterungen behalten, je nach Aufbereitung, derzeit rund: streichen, stattdessen: bis zu zwei Jahre ihre Wirkung. Neue Präparate wie hydrophile Gele sogar bis zu fünf Jahre: streichen. Jedoch ist Vorsicht geboten. Sogenannte „semipermanente“ und „permanente“ Füller sind häufig: streichen mit körperfremden Substanzen wie Polyamid angereichert, so dass es zu Abwehrreaktionen kommen kann. Zumal diese Füller auch dazu dienen, nicht nur oberflächlich unter die Haut, sondern tiefer unter den Muskel gespritzt zu werden, um großflächigere Volumenverbesserungen beispielsweise an Wangen und Jochbein zu erzielen („Liquid Lifting“): das geht auch bei H-Säure. Dennoch sind Verbesserungen bei der Wirkdauer von Füllern generell möglich und zu erwarten. Speziell vernetzte Hyaluronsäure sorgt schon seit einiger Zeit für hervorragende Ergebnisse.

Dass allerdings auch dem Einsatz von Hyaluronsäure Grenzen gesetzt sind, zeigt der Fall des Produktes Macrolane. Hierbei wurde versucht, die Brust durch Einspritzung großer Mengen von Hyaloronsäure aufzubauen. Komplikationen wie Knotenbildungen waren vielfach die Folge. In Frankreich, der Schweiz und Deutschland ist der Einsatz von Macrolane für den Brustaufbau bis auf weiteres verboten.

Eigenfettübertragung

Die Übertragung von Eigenfett zählt zu den noch jungen, minimal-invasiven Methoden, hat sich aber schon jetzt bewährt. Sie verspricht doppelten Gewinn: Dadurch, dass das Fettgewebe aus Reiterhosen, Hüften oder dem Unterbauchfett gewonnen wird, verkleinern sich dort die ungeliebten Ansammlungen. Gleichzeitig dient das Material dazu, andere Problemzonen wie die Brust, die Gesichtskontur oder auch Lippen neu zu gestalten. Die Eigenfettübertragung hat den Vorteil, dass das Gewebe nicht abgestoßen werden kann, da es vom Patienten selbst kommt. Das gewonnene Fettgewebe wird dabei zunächst aufgearbeitet, um es von wässrigen und öligen Bestandteilen zu reinigen sowie die Fettzellen zu konzentrieren. Bei der anschließenden Injektion des Eigenfetts wird das Fettgewebe in kleinen Portionen in vielen Schichten und Kanälen unter der Haut verteilt. Dabei werden nur äußerst kleine Schnitte eingesetzt, die später meist keine sichtbaren Narben hinterlassen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Fettzellen an der neuen Stelle wieder anwachsen. Das Ergebnis ist somit dauerhaft. Zwar werden dabei auch immer Stammzellen mit übertragen, aber lassen Sie sich nicht von vereinzelten Werbeversprechungen täuschen: Eine Anreicherung mit externen Stammzellen findet außerhalb experimenteller Labors derzeit nicht statt. Aber auch so ist diese minimal-invasive Methode zwar schonend, aber durchaus aufwändig, im Verhältnis kostspielig und wird nur von einigen Spezialisten angeboten. Weiterhin ist speziell bei der Brust ein Aufbau oberhalb einer Körbchengröße bislang unmöglich. Die Fettzellen wachsen selbst nach mehreren Anwendungen einfach nicht an. Zugleich müssen die Patientinnen natürlich noch genügend Eigenfett mitbringen, damit der Arzt überhaupt etwas entnehmen kann. Frauen, die alle Voraussetzungen erfüllen, dürfen sich jedoch auf ein sehr harmonisches und natürliches Ergebnis freuen. Innovationen sind hier bei der Aufbereitung und einfacheren Verwendbarkeit sowie Verbesserungen beim Anwachsprozess zu erwarten. Das Zukunftspotential ist enorm. Eigenfett kann auch im Zusammenhang mit einer Fettabsaugung transplantiert werden. Obwohl die Fettabsaugung selbst übrigens quasi im Schlüssellochprinzip durchgeführt wird, zählt sie offiziell dennoch nicht zu den minimal-invasiven Methoden.

Medical Needling

Eine vor etwa zwei Jahren aufgekommene Methode und fast noch ein Geheimtipp ist das „Medical Needling“. Dessen Prinzip wurde inzwischen von der Medizinischen Hochschule Hannover bestätigt und ist so einfach genial: Ein Handroller mit Nadeln wird über die Haut gefahren, wodurch der Körper an den Einstichstellen angeregt wird, gesundes Kollagen zu produzieren. Ein ganz natürlicher, biochemischer Vorgang also. Zusammen mit der Vergabe von hoch dosiertem Vitamin A vor und nach der Behandlung bewirkt das Verfahren einen Straffungseffekt des Gewebes. Die auch „Kollageninduktions-Therapie“ genannte Methode kann sowohl am gesamten Körper wie auch im Gesicht angewandt werden. Sie erfolgt unter lokaler Betäubung, gegebenenfalls sogar Vollnarkose – ist also in jedem Falle mehr, als eine harmlose Rollmassage. Sie sollte aufgrund der genau festzulegenden Einstichtiefe sowie Vergabe effektsteigernder und heilungsfördernder Präparate auf jedem Fall von einem erfahrenen Arzt durchgeführt werden. Schließlich erfordert die porös gewordene Haut einen sorgsamen Wiederaufbau, den die Patientin auch zuhause fortführen muss. Das frisch erzeugte Kollagen ist dann als körpereigene Substanz wieder dem natürlichen Alterungsprozess unterworfen. Für die Zukunft ist zu erwarten, dass innovative, zusammen mit dem Needling eingeschleuste Präparate den Verjüngungseffekt abermals verstärken. Das Medical Needling kommt inzwischen auch bei der wiederherstellenden Chirurgie erfolgreich zum Einsatz, da es die Folgen von Verbrennungen und Vernarbungen deutlich lindern kann.

Non-invasive Methoden
Zu den minimal-invasiven Methoden gibt es noch eine Steigerung. Zumindest in der Schonung des Patienten. Als „non-invasiv“ werden alle Anwendungen bezeichnet, die ohne äußere Verletzung der Haut auskommen. Denn der beste Schnitt ist der niemals gemachte. Klingt wie ein Traum. Ist es häufig auch. Denn über die begrenzten Erfolgsaussichten muss man sich einfach bewusst sein. Hier zwei Beispiele:

Fraxel-Laser
Ähnlich wie das Medical Needling vertraut auch die Fraxel-Laser-Technologie auf die Selbstheilungskräfte der Haut. Dabei verursacht ein medizinischer Laser in einem bestimmten Raster mikroskopisch kleine Läsionen in der Haut, die dann vom gesunden Gewebe aus wieder zuheilen. Für den vollen Straffungseffekt sind bis zu fünf Sitzungen und einige Monate Wartezeit erforderlich. Je nach Eindringtiefe des Lasers können Fältchen und Altersflecken entfernt, Akne- oder Operationsnarben gemildert und inzwischen auch Schwangerschaftsstreifen minimiert werden. Abzuwarten bleibt, wie sich die Lasertechnologie entwickelt und in welchem Umfang sich die Haut tatsächlich selbst noch jugendlich erneuern kann.

Radiofrequenz und Ultraschall
Mit der Radiofrequenz steht eine neuartige Technologie zur Verfügung, die viele Hoffnungen schürt. Vergleichbar der Mikrowelle werden dabei im Gewebe Zellen in Schwingung versetzt, so dass durch deren Reibung Wärme entsteht, was unter anderem zu einer Neubildung von Kollagenfasern führen soll. Gerne wird die Radiofrequenzmethode in Kombination mit der Ultraschallmethode angeboten, die Fettpolster entleeren und sogar auflösen soll (Lipolyse). Ohne Risiko. Ohne Schmerzen. Und offenbar leider auch ohne Wirkung. Etliche Gerichtsverfahren wegen irreführender Werbung sind bereits anhängig. Auch ein wissenschaftlicher Beweis steht bislang aus.

Anti-Age to go: where will you go?
Entgegen der Beteuerung einzelner Beautyexperten sind wir also noch lange nicht soweit, das OP-Besteck an den Nagel hängen oder gegen den Laser tauschen zu können. Gleichwohl können bewährte minimal-invasive Methoden das Datum bis zum Skalpell-Eingriff deutlich hinauszögern. Non-invasive Techniken sind also kein wirklicher Ersatz für die klassische Chirurgie. Vielmehr ein kluges, vorgeschaltetes Instrument, sobald sich die ersten Alterserscheinungen bemerkbar machen. Und klug auch nur dann, wenn man das richtige wählt. Denn nicht wenige „revolutionäre“ Methoden gehen genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind. Die einen still und leise. Andere im Zuge eines Skandals. Man sollte also nicht sofort jede neue Maßnahme und vor allem Substanz an sich heranlassen, nur weil sie ewige Jugend „to go“ verspricht. Dennoch geben neue Ansätze wie die Eigenfettübertragung oder auch das Medical Needling berechtigte Hoffnung auf weiteren Fortschritt. Entweder bis zum unausweichlichen Chirurgenschnitt. Oder bis vielleicht irgendwann, in ferner Zukunft, Nanobots medizinische Wunder auch bei der Schönheit vollbringen.

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