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Narbenbehandlung

Keine Operation ohne Narben, keine Verletzung ohne Narben ….

Das ist leider so und wird immer so bleiben.

Eigentlich sind Narben eine tolle Sache: Der Körper hilft sich selbst, um eine Verletzung abheilen zu lassen, sodass der Mensch überhaupt überlebt, wieder fit ist und seinen Tätigkeiten nachgehen kann.

Nur: Narben können dick und wulstig werden, sie können mitten im Gesicht, auffällig und hässlich sein, auf eine Vergangenheit hinweisen, die keiner wissen soll und zudem die Funktion einschränken, z.B. nach Verbrennungen.

Operateur und Patient haben Einfluss auf die Narbe

Deswegen ist man als Operateur bemüht, sie so unauffällig wie möglich zu gestalten: Man operiert schonend, um die innere Verletzung zu begrenzen, man macht sie so kurz wie möglich, man schneidet „richtig“ und man legt den Schnitt an unauffällige und gut kaschierbare Stellen.

Letztlich liegt es allerdings am Patienten, wie die Narbe heilt. Es gibt Menschen, die zu Wulstnarben neigen, d.h. hypertrophen Narben oder Keloiden. Dagegen kann man nicht anoperieren…. Über eine solche Neigung gilt es vorher zu reden. Menschen mit dunkler Hautfarbe neigen eher zu solchen auffälligen Narben.

Was kann man tun? Ja, man kann auffällige Narben korrigieren und weniger auffällig gestalten.

Auffällige Narben können behandelt werden

Weiß man vorher von dem Risiko der auffälligen Narbe, wird man direkt nach der OP und im Verlauf der Heilung Cortison in die Narbe injizieren. Zusätzlich wird man ein Silikongel benutzen. Silikongel ist das einzige äußerlich anwendbare Mittel, dessen Wirkung nachgewiesen ist. Von allen anderen Cremes fehlt der Nachweis der Wirksamkeit.

Ist die auffällige Narbe bereits da, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Behandlung: der Laser, die Operation und die Tätowierung mit hautfarbenen Pigmenten. Welches Verfahren das geeignete ist, hängt von der jeweiligen Narbe ab.





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